Cafe Palestine Freiburg e.V. ist ein politisch- kulturelles Forum, das über die Situation im Nahen Osten berichten, persönliche Schicksale vorstellen und namhafte Referenten zum Thema einladen möchte. Die kulturelle Vielfalt Palästinas soll durch kleine Konzerte, palästinensische Folklore, Literatur und Kunst gezeigt werden.

Freitag, 13. Oktober 2017

Einladung zum Vortrag von Annette Groth: Bedrohung der Meinungsfreiheit - Die Kampagnen der "Freunde Israels"


HERZLICHE EINLADUNG VON CAFE PALESTINE FREIBURG



Bedrohte Meinungsfreiheit – Die Kampagnen der „Freunde Israels“

Vortrag und Diskussion mit Annette Groth, Entwicklungssoziologin


Dienstag 24.10.2017 um 20 Uhr
Universität Freiburg, KG III, Hörsaal 3044

Eintritt 2,50 €



Um die öffentliche Debatte der israelischen Menschen- und Völkerrechtsverstöße zu verhindern,
werden weltweit und ganz besonders in Deutschland Kampagnen gegen Veranstaltungen,
Publikationen und Personen geführt, die sich mit dem Palästina-Konflikt befassen.

Fundamentale Grundrechte, wie das Recht auf freie Meinungsäußerung, werden stetig
untergraben - die Antisemitismus-Keule schlägt schnell und hart zu, um jegliche
Diskussion direkt im Keim zu ersticken.

Annette Groth ist Entwicklungssoziologin und war von 2009 bis 2017 menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, Fokus auf Nahost- und Migrationspolitik. Sie arbeitete u.a. bei UNHCR in Genf und Brot für die Welt, Stuttgart. Aus persönlicher Erfahrung wird sie berichten, wie der politische Diskurs auf höchster Ebene manipuliert wird.


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Cafe Palestine Freiburg e.V.
Für Aussagen von ReferentInnen sowie Inhalte von externen Links/Artikeln übernehmen wir keine Verantwortung.
Sie müssen nicht notwendigerweise die Meinung von Cafe Palestine Freiburg wiedergeben.

Montag, 11. September 2017

WILLKOMMEN ZURÜCK - CAFE PALESTINE FREIBURG FREUT SICH AUF EINEN SPANNENDEN HERBST! - EINLADUNG ZUR ERSTEN VERANSTALTUNG AM 21.9.17

Fairer Handel in Palästina - Wirtschaftliche Perspektiven und Chance zur Selbständigkeit


Donnerstag, 21. September 2017, 19.30 Uhr - Weltladen Gerberau, Gerberau 12, Freiburg
 

Eintritt frei

Palästina ist eine sehr fruchtbare Region. Hier gedeihen Früchte, Gemüse, Mandeln und Kräuter besonders gut. Doch die schwierige politische Lage erschwert die kleinbäuerliche Landwirtschaft und dadurch die Existenz vieler Familien. Die Arbeit der Fairhandelsorganisationen Canaan Fair Trade und Palestine Fair Trade Association verbessert die Handelsbedingungen für Kleinbauern, erhält den
Zugang zu internationalen Märkten und trägt zu einem existenzsichernden Einkommen bei.


Es berichten mit einem live übersetzten Bildervortrag  Ibtissam Musa und Fida Abdallah von Canaan Fair Trade/Palästina



Musikalische Beiträge von Dr. Hadji Ahmed Abdelali





Fida Abdallah
Während ihres Studiums lernte Fida die weltweite Fair Trade Bewegung kennen. Wie diese globale Armut bekämpft, sich für Nachhaltigkeit einsetzt und kleinbäuerliche Dorfstrukturen unterstützt: All dies hat Fida inspiriert, Teil des Fairen Handels
zu werden. Seit Ende ihres Studiums setzt die 27-Jährige sich voller Leidenschaft für diesen ein – als Mitglied der „Familie“ von Canaan Fair Trade.


Fida wuchs im palästinensischen Bauerndorf Al Zababdeh nahe Jenin im nördlichen
Westjordanland auf, sie hat drei Geschwister. Ihre Mutter führt ein eigenes Reisebüro; dabei wird sie unterstützt vom Vater, der gelernter Schneider ist. Fida ist Absolventin mit Ehrenabschluss im Fachgebiet Buchhaltung der Arabisch-Amerikanischen Universität Jenin.


Die junge Frau betont: “Das ist für mich keine gewöhnliche Verkaufstätigkeit. Ich bin Teil eines Familienunternehmens mit einer sozialen Mission. Diese fängt bei den Kleinbauernfamilien und ihren wunderbaren persönlichen Lebensgeschichten an. Die hohe Qualität ihrer handwerklich produzierten Lebensmittel und die einzigartigen Obstanbauflächen in voll integrierter Permakultur, die sich über Tausende von Jahren entwickelt hat – all das verleiht meiner Arbeit eine ganz besondere Bedeutung.“



Ibtissam Musa, 47 Jahre alt und Mutter von acht Kindern, ist eine stolze palästinensische Frau. Vor Jahren fasste sie den Entschluss, sich den großen Herausforderungen ihres Lebens zu stellen – gegen alle Widerstände.
Sie will nicht aufgeben, bis sie ihren Traum verwirklicht hat, ihren Kindern eine gute Bildung zu ermöglichen.


Aufgewachsen ist Ibtissam in Dair Ballout, einer palästinensischen Stadt im nördlichen Westjordanland. Ihre Eltern und Großeltern hatten eine kleine Landwirtschaft. Zum Unterhalt ihrer Familien  kultivierten sie verschiedene Obst- und Gemüsesorten und züchteten Hühner sowie Schafe.
Ibtissam lebte viele Jahre ein einfaches, aber schönes Leben. Sie arbeitete gemeinsam mit ihrem Mann, um für die Familie zu sorgen und genug für die Schulausbildung der Kinder zu verdienen. Doch Ibtissam war schon immer eine Unternehmerin. So fand sie sich mit bestehenden Realitäten nicht einfach ab, sondern machte sich daran, diese zu verändern. Am Anfang stand die Investition in den Kauf von Rindern, dann wechselte sie in kleinere Catering-Projekte für den lokalen Markt.


Im Jahr 2008 ergriff Ibtissam eine weitere Chance, die sich ihr bot: Canaan Fair Trade und die Palestine Fair Trade Association (PFTA) suchten nach Frauen, die neue Genossenschaften gründen sollten, um qualitativ hochwertigen Maftoul (palästinensischer Couscous) herzustellen. Ibtissam war dafür die perfekte Person. Zusammen mit fünf Frauen – Freundinnen und Nachbarinnen – konnte sie bereits im ersten Jahr 200 kg eigenen Maftoul produzieren. Durch ihr Organisationstalent schaffte es Ibtissam, eine der erfolgreichsten Frauengenossenschaften Nordpalästinas aufzubauen – die Dair Ballout Genossenschaft.



Hadji Ahmed Abdelali ist promovierter Physiker und stammt aus Algerien. Seine Kindheit und Jugend waren geprägt von einer Fusion aus traditioneller Sufi-Musik, arabischer Musik und afrikanischen Rhythmen. Seit einigen Jahren lebt und arbeitet er in Freiburg, wo er großen Gefallen an Jazz, freier Improvisation, zeitgenössischem Tanz und Theater sowie an der Poesie gefunden hat. Seine unglaubliche Kreativität mündete in die Gründung verschiedener Ensembles.
Wir freuen uns, ihn erneut als wunderbare Berreicherung einer unserer Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.


Fairköstigung von Leckereien aus den Projekten





Veranstalter: Cafe Palestine Freiburg e.V. und Süd-Nord-Forum e.V./ Weltladen Gerberau http://www.weltladen-gerberau.de/

in Kooperation mit der dwp eG, Ravensburg

 


Freitag, 1. September 2017

Großes Dankeschön allen Spenderinnen und Spendern

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer von Cafe Palestine Freiburg,

es ist zwar schon einige Monate her, dass wir unseren großen Spendenaufruf gestartet haben und vor allem, dass Sie/Ihr alle gespendet habt, doch kommen wir erst heute dazu, uns für das uns entgegen gebrachte Vertrauen und die wunderbare finanzielle Unterstützung auch gebührend zu bedanken.

TAUSEND DANK Ihnen/Euch ALLEN für jeden einzelnen Cent! DANKE auch denjenigen, von denen wir weder eine Postadresse noch eine Email-Adresse haben, und die wir somit nicht erreichen können.

Ihre/Eure Unterstützung gibt uns Mut, weiter zu machen und für Wahrheit, Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit einzustehen. 

Ihnen/Euch Allen wünschen wir ein schönes Wochenende, einen schönen Restsommer, viel Gesundheit, Glück und Zufriedenheit - sowie uns Allen eine friedliche und ein wenig bessere Welt!

Ganz herzliche Grüße sendet im Auftrag des Cafe Palestine Freiburg Teams
Gabi Weber

Dienstag, 29. August 2017

21.9.17 - Erste Herbstveranstaltung von Cafe Palestine Freiburg in Kooperation mit dem Weltladen in der Gerberau


Heute startet die Orientalische Sommerakademie mit dem ersten Konzert

7th Oriental Music-Summeracademy - 31.8. - 3.9.2017 -- in Sulzburg/Germany
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„Die Menschen sind die Feinde dessen, was sie nicht kennen“

(Ali Ibn Abi Talib, 598 – 661)

Die Orientalische Musik Sommerakademie bietet 4 Tage lang Unterricht auf den zentralen Instrumenten orientalischer Musik sowie in orientalischem Gesang an. Als Dozenten konnten wie in den vergangenen Jahren wieder sehr erfahrene Musiker aus verschiedenen arabischen Ländern gewonnen werden. Alle sind sie Spezialisten auf ihren Instrumenten. Dadurch ist gewährleistet, dass die Musik in ganz authentischer Weise den Kursteilnehmern vermittelt wird. Es wird besonderen Wert auf Authentizität und Originalität sowie Tradition Wert gelegt.
Neben dem Gruppenunterricht der einzelnen Instrumente ist es auch vorgesehen, gemeinsamen Unterricht im Ensemble zu integrieren. Die Dozenten bereiten hierfür Stücke vor.

Mit Hilfe der Musik soll den Teilnehmern ein tieferes Verständnis der arabischen Kultur / Musikkultur ermöglicht und vermittelt werden.

Nicht nur das musikalische Unterrichtsangebot sollte Sie nach Sulzburg locken. Sulzburg liegt am Rande des Schwarzwaldes zwischen Freiburg (30 Km) und Basel (50 Km) und auch das Elsass ist nicht weit. Schon die Römer ließen es sich hier gut gehen. Die Organisation von „Orient & Okzident“ freut sich auf Ihre aktive oder auch passive Teilnahme an diesem Wochenende.
Ihr Matthias Wagner


2017 Konzerte

Neben den Workshops werden an den Abenden auch wieder Konzerte stattfinden. In diesem Jahr sind das :
  • Dienstag 29.8., 20.30 h, Freiburg St. Georgen, Gemeindesaal St. Georg – Hartkirchweg 50a

    Syrien trifft Tunesien
    Mohammad Fityan, Nay – Syrien

    Mohamed Amine Kalaï, Kanun – Tunesien
    Firas Hassan, Perkussion – Syrien
    17  Eur / Abendkasse 18 Eur
http://www.oriental-music-summeracademy.de/de/syrien-trifft-tunesien/



  • Donnerstag 31.8., 20 Uhr – Kirche St. Cyriak, Sulzburg
    Dozenten stellen sich vor
    17 Eur / Abendkasse  18 Eur
    Details
  • Freitag 1.9., 20 Uhr – Kirche St. Cyriak, Sulzburg
    Zyriab Trio
    Bassem Hawar, Djoze – Irak / Köln
     – Flamenco Gitarre
     – Flamenco Gitarre
    17 Eur / Abendkasse  18 Eur
    Details
  • Samstag 2.9., 20 Uhr – Kirche St. Cyriak, Sulzburg
    Tunesischer Musikabend
    Achref Chargui, Aoud – Tunis
    Mohamed Amine Kalaï, Karouan – Kanun
    Gäste an der Perkussion
    22 Eur / Abendkasse 23 Eur
    Details
  • Sonntag 3.9., 19 Uhr – Kirche St. Cyriak, Sulzburg
    Tunesischer Literatur Abend
    Eur / Abendkasse  Eur

    Details
Kartenvorverkauf für alle Konzerte.




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Orient & Okzident e.V.
c/o Matthias Wagner Lauten - Oud - Gitarren
Klemmbachstr. 11 A - D-79410 Badenweiler
Tel.: 07632-82 86 95 & mobile: 0176 32 66 55 96
info@oriental-music-summeracademy.de
www.oriental-music-summeracademy.de
shop.oriental-music-summeracademy.de
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Donnerstag, 27. April 2017

7 Jahre Cafe Palestine Freiburg - Es wird Zeit, Sie um Unterstützung zu bitten


Liebe Leserinnen und Leser,

 

im Mai 2010 fand die erste Veranstaltung von Cafe Palestine Freiburg statt. Meine Mitgründerin Annie Sauerland und ich selbst referierten über "Kinder in Gaza" - ein Jahr nach der ersten schrecklichen israelischen Militäroffensive gegen den (inzwischen seit 10 Jahren) abgeriegelten Gazastreifen 2008/2009.

 

In den vergangenen sieben Jahren haben wir über 150 Veranstaltungen erfolgreich durchgeführt. Unzählige Referentinnen und Referenten, KünstlerInnen, FriedensaktivistInnen, Kooperationspartner aus Deutschland, Palästina, Israel und der ganzen Welt haben uns und Ihnen Erkenntnisse und Beiträge zu "unserem" Thema vermittelt. Wir haben zwei Verfahren vor dem Freiburger Verwaltungsgericht gewonnen und somit Ihr und unser Recht auf Meinungsfreiheit und - vielfalt verteidigt. (http://cafepalestinefreiburg.blogspot.de/2014/12/gedanken-zum-jahresende-dr-gabi-weber.html)


Entgegen den Unkenrufen von "bösen Mächten im Hintergrund" sind wir "nur" eine handvoll Frauen - Mütter, Akademikerinnen, mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten, die etwas Maßgebliches verbindet: die tiefe Überzeugung, dass uns die Wahrheit frei machen wird, so wie es über dem Seiteneingang der Universität Freiburg in goldenen Buchstaben geschrieben steht.

 

Wir sind mutig, politically incorrect, tolerant, nett, lustig, haben große Herzen, stehen ein für Menschenrechte und unsere/Ihre demokratischen Rechte, gegen Doppelmoral und Doppelstandards, für Frieden und somit den Erhalt unserer Erde.

 

Wir haben uns mit dem Thema "Palästina" das schwierigste Thema in Deutschland überhaupt "ausgesucht" - ein Thema, mit dem wir keine Preise für Zivilcourage, bürgerschaftliches Engagement, Whistle blowing oder andere gesellschaftlich offiziell hochgehaltene Tugenden erhalten. 


Ein Thema, mit dem wir keine finanzielle Unterstützung von staatlicher oder kommunaler Seite bekommen, nicht einmal dann, wenn wir mit Flüchtlingen zusammen arbeiten (was heutzutage eigentlich ein Garant dafür ist, finanziell gefördert zu werden). Somit wurde auch unser Frühlingsfest, das wir vergangenen Samstag gemeinsam mit Flüchtlingen durchführten, nicht kommunal gesponsert.

 

Denn unsere Veranstaltungen finden "in politischem  Kontext" statt - so sagt man uns, wenn unsere Anträge oder Kooperationsanfragen abgelehnt werden. Kaum Einer ist bereit, sich die Finger wegen uns und Palästina zu verbrennen. 


Die Angst geht um in Deutschland. Der Druck durch die Israellobby wird immer größer.


Das Thema Palästina/Israel ist heikel in Deutschland. Es hebelt schnell moralische und ethische Ansprüche, die man an Andere, eventuell auch an sich selbst und vor allem an Politik und Institutionen bei anderen Themen stellt, aus. Es führt dazu, dass Viele intensiv Augen, Ohren und vor allem Herzen verschließen, um sich nur ja nicht in die Nesseln zu setzen, um nicht Existenz, Job und/oder Bequemlichkeiten zu riskieren.  


Warum also gehen wir Frauen von Cafe Palestine Freiburg so viele Risiken ein? 


Warum geben wir unser Herz, unsere Kraft, unsere Begabungen, unser Wissen und Können sowie Materielles in diese Arbeit? Warum kochen und backen wir, kaufen Waren ein, verkaufen diese, handarbeiten, um Geld in die Kasse zu bekommen? Warum organisieren wir Hilfsaktionen, Vorträge, Konzerte, Ausstellungen, Konferenzen, übersetzen, beherbergen Gäste, bringen sie zum Bahnhof/Flughafen, machen Pressearbeit, entwerfen und verteilen Flyer, kooperieren, diskutieren, informieren, protestieren, demonstrieren, schreiben, sind im Internet präsent?

 

Warum lassen wir uns diffamieren, schikanieren, bedrohen und beleidigen? Dies alles trotz unserer Vollzeit-Jobs und unserer Aufgaben als Mütter? Haben wir das nötig? Haben wir wirklich nichts Besseres zu tun? 


Die Antwort ist ganz einfach: Wir sind absolut überzeugt davon, dass das, was wir machen, richtig und wichtig ist. Wir kennen die Situation vor Ort und fühlen uns unseren Familien und den Menschen in Palästina verpflichtet, auf ihre untragbare Situation unentwegt aufmerksam zu machen, sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und weiter daran zu glauben, dass Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden möglich sind. 


Damit Cafe Palestine Freiburg weiter arbeiten kann, damit unsere guten und anspruchsvollen Veranstaltungen weiter stattfinden können, bitten wir Sie nun, nach sieben Jahren, um Ihre finanzielle Hilfe. 


Wenn Sie finden, dass unsere Arbeit unterstützenswert ist, spenden Sie bitte! Jeder Betrag ist willkommen. (Kontoverbindung folgt am Ende der Mail)

 



Ihnen Allen, die Sie uns in den vergangenen sieben Jahren durch Kooperation, durch Beiträge, durch ermutigende Worte, durch Teilnahme an unseren Veranstaltungen, durch Spenden, durch das Verbreiten von Wissen, durch Unterschriftenaktionen und und und unterstützt haben, möchten wir von ganzem Herzen danken! 


Wir wissen, dass wir nicht alleine sind. Wir wissen, dass sich immer mehr Menschen deutschland- und weltweit nicht mehr mit Lügen und Propaganda zufrieden geben. Das macht uns Mut und gibt uns die Kraft, weiter zu machen.


Lassen Sie uns gemeinsam den Weg in Richtung Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden gehen! Denn - DIE WAHRHEIT WIRD UNS FREI MACHEN!



Herzliche Grüße sendet

Gabi Weber für das Team von Cafe Palestine Freiburg


Kontoverbindung Cafe Palestine Freiburg (wenn Sie eine Spendenbescheinigung brauchen, bitte Adresse bei der Überweisung mit angeben)

Sparkasse Freiburg, IBAN: DE72 6805 0101 0013 0888 99, BIC: FRSPDE66XXX 

 

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ZU WAHR

"Kannst du mir sagen, dass das alles schon in Ordnung ist
Dass die Welt ok ist, so wie sie geworden ist
Kannst du mir sagen, dass die Zeiten hier gerecht sind
Wenn vor deinen Augen dein Zuhause einfach wegschwimmt
Wenn man vor lauter Hunger lang schon nicht mehr Hunger sagt
Kein´ Tropfen Wasser und kein´Schatten hat bei 100 Grad
Jeder Fanatiker und jedes Kind ´ne Waffe hat
Und das im Namen von dem, der uns alle erschaffen hat
Oder Flüchtlinge, die Kurs nehmen auf Garten Eden
Aber nie mehr in ihrem Leben einen Hafen sehen
Wenn in Indonesien über Tausenden das Dach brennt
Und du dich feierst, denn dein T-Shirt kostet 8 Cent
Vögel voll mit Öl oder Plastik im Bauch
Immer wenn ich diese Bilder sehe, raste ich aus

Ich mein, ich weiß, du kannst mich hören aber kannst du mich verstehn
Wo ist die Hoffnung hin? Ich hab sie lang nicht mehr gesehn

Es gibt immer einen Weg daran glaub ich
Alle kehren´s untern Teppich, doch ich trau mich
Es wird Zeit, dass es endlich jemand ausspricht
Es ist traurig, traurig aber wahr
Du da, alles läuft aus dem Ruder
Wir wollen immer mehr, doch da ist nirgendwo ein Ufer
Das ist leider alles zu wahr
Es ist zu wahr, zu wahr, um schön zu sein

Kannst du mir sagen, dass das alles schon in Ordnung ist
Wenn man sich heute nicht mal sicher ist, was morgen ist
Wenn alle ihre Augen schließen und lieber alleine bleiben
Während sie auf Kinder schießen, nur weil sie mit Steinen schmeißen
So viele Menschen, dass das Wasser nicht reicht
Doch sie machen diese Videos mit ´nem Bucket voll Eis
Die meisten treffen sich zur Weihnacht auf ´nen Abend zu Viert
Während der Obdachlose leider auf der Straße erfriert
Mir stockt der Atem, wenn ich sehen muss, dass sie Menschen verkaufen
Auf Minen treten, statt problemlos über Grenzen zu laufen
Wenn die Medien ihre Spiele spielen mit unseren Herzen
Um unsere Angst zu schüren, um uns zu unterwerfen
Vorurteile, Missgunst, Ignoranz und Fremdenhass
Ist schon erstaunlich, was die Dummheit aus den Menschen macht

Ich weiß du kannst mich hören aber kannst du mich verstehen?
Wo ist die Hoffnung hin? Ich hab sie lang nicht mehr gesehen

Es gibt immer einen Weg daran glaub ich
Alle kehrens untern Teppich, doch ich trau mich
Es wird Zeit, dass es endlich jemand ausspricht
Es ist traurig, traurig aber wahr
Du da, alles läuft aus dem Ruder
Wir wollen immer mehr, doch da ist nirgendwo ein Ufer
Das ist alles leider zu wahr
Es ist zu wahr, zu wahr, um schön zu sein

Ich kann meine Hände auch nicht in Unschuld waschen
Wer kann das schon? Ich hoffe nur, dass der Song dich ein bisschen zum Nachdenken bringt
Ich weiß, es ist nicht immer einfach, ein guter Mensch zu sein. Aber es kommt auf den Versuch an
Lass es uns versuchen"

(Sido "Zu Wahr" - https://www.youtube.com/watch?v=gcZUt5RiXNw)


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Samstag, 22. April 2017

Unterstützung tausender palästinensischer Gefangener gefordert - Bitte unterzeichnen!



An die
Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland
11044 Berlin

Wir fordern Unterstützung für die Gefangenen.

Hungerstreik tausender palästinensischer Gefangener in israelischen Gefängnissen
Für einen humanitären rechtsstaatlichen Strafvollzug und demokratische Strafverfahren

Rund 7000 Palästinenser/-innen sind derzeit in israelischen Gefängnissen inhaftiert. Etwa 600 Gefangene davon in sogenannter Administrativhaft, eine Haft ohne Verfahrensgarantien bzw. Gerichtsverhandlung und für unbegrenzte Zeit. Zudem werden dort mehr als 380 Minderjährige und über 57 Frauen festgehalten. Eine beachtliche Anzahl der Gefangene besteht aus Beamten der palästinensischen Autonomiebehörde und 13 Abgeordneten.
Seit 1948 hat Israel über 800.000 Palästinenser/-innen aus politischen Gründen inhaftiert. Die andauernde Strafverfolgung aus politischen Gründen verhindert jede Chance auf Frieden.
Die Haftbedingungen sind menschenrechtswidrig und widersprechen jeglicher Rechtstaatlichkeit. Deshalb sind seit dem 17. April 2017 auf Initiative von Fatah-Gefangenen etwa 1800 palästinensische politische Gefangene in einen Hungerstreik getreten. Die Zahl der streikenden Gefangene erhöht sich täglich. Geführt vom Fatah-Leader Marwan Barghuthi (verurteilt zu fünf mal lebenslanger Freiheitsstrafe) wollen die Gefangene gegen diese Haftpolitik protestieren. Der Fatah-Bewegung schlossen sich mehrere palästinensische Gefangenengruppierungen und Persönlichkeiten an. Mitstreiker sind u.a. Abgeordnete des Palästinensischen Legislativrates und der Generalsekretär der Volksfront zur Befreiung Palästinas (verurteilt zu 30 Jahren Haft), der Finanzdirektor der palästinensischen nachrichtendienstlichen Behörde (verurteilt zu 20 Jahren Haft) und Karim Younis, der zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt wurde und sich schon seit 35 Jahren in Haft befindet.
Den Forderungen der Gefangenen muss aus rein humanitären Gesichtspunkten Gehör geschenkt werden. Zu den Forderungen der Bewegung zählen etwa der Zugang zu Telefonen, Erlangung des Besuchsrechtes, das Recht auf ein Familienfoto, die Achtung der Bedürfnisse und Ansprüche von den Gefangenen Frauen, bessere medizinische Versorgung v.a. unabhängig von der finanziellen Situation des Gefangenen, das Recht auf Fortbildung und Studium, der Zugang zu Büchern und Zeitschriften, die Klimatisierung von einigen Gefängnissen v.a. Megiddo und Gilboa, die Beendigung der Administrativhaft und die Beendigung der Isolationshaft.
Weder die israelische Regierung noch die Gefängnisaufsicht sind zu Verhandlungen mit den Gefangenen bereit.
Einige Häftlinge, darunter auch Marwan Barghuthi selbst, sind in andere Gefängnisabteilungen verlegt worden. Kranke Gefangene dürfen nicht in zivile Kliniken gebracht werden. Die Forderungen der Häftlinge wurden vom Minister für öffentliche Sicherheit, Gilad Erdan, als unangemessen bezeichnet.
Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, sich für Verhandlungen einzusetzen und die Forderungen der palästinensischen Gefangenen zu unterstützen. Wir erklären unsere Solidarität mit der palästinensischen Gefangenenbewegung. Die palästinensischen Gefangenen haben ein Recht auf eine rechtstaatlichen Grundsätzen entsprechenden Behandlung!
Für die Beendigung der israelischen Besatzung in Palästina und gegen jede Art von politischer Haft oder Verfolgung. Der Hungerstreik und der gewaltfreie Widerstand gegen die völkerrechtswidrige Besatzung darf nicht kriminalisiert werden.

Aufrufende Organisationen:
Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V., AK Nahost Bremen, Israelisches Komitee gegen Hauszerstörung (ICAHD)
ViSdP: Dr. Detlef Griesche (griesche@ipmi.de)

Cafe Palestine Freiburg e.V. 

Bitte Unterzeichnen auch Sie diese Petition
Vorname/Name:                       Adresse:                                              Unterschrift:
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Sonntag, 9. April 2017

Alte Liebe rostet nicht - Frühlingsfest von Cafe Palestine Freiburg

ALTE LIEBE ROSTET NICHT - REVITALISIERUNGSPARTY - CAFE PALESTINE BACK IN JOS FRITZ CAFÉ

FRÜHLINGSFEST  von Cafe Palestine Freiburg



Sonntag, 23.4.17 ab 16 Uhr im Jos Fritz Café


MIT

Dabka Ugarit - Interkulturelles Tanzprojekt mit syrischen Flüchtlingen, Studenten aus Palästina und Ägypten sowie Deutschen


Habibi Express - sorgt musikalisch für Stimmung  - mit Hadji Ahmed (Oud, Gesang), Victor Wagner (E-Gitarre, Gesang), Hannes Farrenkopf (E-Bass), Johannes Büttner (Synth., Trompete), Konrad Wiemann (Schlagzeug)

Köstlichkeiten aus Syrien, Libanon und Palästina - gekocht von einem Team aus Geflüchteten

Basar mit Waren aus Palästina

Wir freuen uns auf Sie!
Das Cafe Palestine Freiburg Team


Montag, 13. März 2017

Nicht vergessen - am Donnerstag - Der Nahe Osten brennt - Zwischen syrischem Bürgerkrieg und Weltkrieg - mit Fritz Edlinger aus Wien

Donnerstag, 16. März 2017


Der Nahe Osten brennt – Zwischen syrischem Bürgerkrieg und Weltkrieg

Fritz Edlinger, Wien

16.3.17, 19.30 Uhr, Universität KG I, HS 1098,
Eintritt 2,50€

Bereits 1916, als die Staatsgrenzen Syriens und seiner Nachbarstaaten gezogen wurden, war die Region ein Spielball der Großmächte. Hundert Jahre später liegt das Land in Trümmern.
Kaum ein Ereignis der vergangenen Jahre hat die Welt und auch Europa mehr erschüttert als der Krieg im Nahen Osten.

Weder die Anschläge in europäischen Metropolen wie Paris oder Brüssel, noch die Flüchtlinge, die seit September 2015 in großen Mengen nach Europa strömen, können ohne ihn erklärt werden.
Heute tummelt sich eine schier unüberblickbare Anzahl an Gewaltakteuren im Nahen Osten. Von den offiziellen Armeen Syriens und Iraks angefangen über multiple islamistische Gruppen sunnitischer und schiitischer Provenienz, verschiedene, einander teilweise bekämpfende kurdische Einheiten und natürlich die ausländischen Interventen: USA, Frankreich, Großbritannien, eine Reihe weiterer NATO-Staaten wie die BRD mit logistischer Hilfe, die Türkei, Saudi-Arabien, Katar und nicht zuletzt Russland.

Dieser Krieg macht nicht an den Grenzen Syriens oder des Irak Halt. Die zweifellos vorhandenen inneren Ursachen sind von außen dynamisiert worden; so ist aus Unzufriedenheit auf regionaler Ebene ein Flächenbrand entstanden, der zum Weltenbrand zu werden droht.

Fritz Edlinger studierte Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaften an der Universität Wien. Von 1971-1973 war er Bildungssekretär der Sozialistischen Jugend Österreich und anschließend bis 1976 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Wiener Institut für Entwicklungsfragen. Er arbeitete später  als Pressereferent des Bundesministers für Bauten und Technik, als Verleger und selbständiger PR-Berater. Seit 1996 ist er Generalsekretär der Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen (GÖAB) und seit 1979 Herausgeber der Zeit-schrift INTERNATIONAL (Zeitschrift für internationale Politik).

Montag, 27. Februar 2017

CAFE PALESTINE FREIBURG IM MÄRZ - ZWEI BESONDERE VERANSTALTUNGEN - HERZLICHE EINLADUNG

CAFE PALESTINE FREIBURG IM MÄRZ - ZWEI BESONDERE VERANSTALTUNGEN - HERZLICHE EINLADUNG


Samstag, 11. März 2017
19.30 Uhr, Café Pausenraum, Burgdorfer Weg 19, Freiburg, Eintritt 7 €

Keine Märchen aus 1001 Nacht Poesie, Spoken Word, Musik

Faten El-Dabbas, Berlin - Poesie, Spoken Word
Hadji Baba Ahmed, Freiburg - Musik


Die Märchen aus 1001 Nacht verwandelten das Morgenland in einen Ort des Träumens, der bunten Farben, Gewänder, Schätze und Gesänge. Und vor allem der Gerechtigkeit. Der begabten Erzählerin Sheherazade wird am Ende durch den Sultan Gnade gewährt, damit sie jeden Abend die Geschichten weitererzählen kann.
„Nun, was ist aus meinem Morgenland geworden? Wie nehme ich meine Heimat aus der Ferne wahr? Wie nimmt der Westen das Morgenland wahr? Wie nimmt der Westen mich als Deutsche mit palästinensischen Wurzeln wahr? Gewährt er mir auch Gnade? Meinen Landsleuten? Gnade, indem er Verständnis zeigt und dann in Gerechtigkeitssinn umwandelt, wenn ich ihm die Geschichten erzähle, die eben 'Keine Märchen aus 1001 Nacht' sind, sondern Realität?“ fragt Faten El-Dabbas.
„Erkenne das Unrecht, wo immer es auch ist. Erst dann kannst du es bekämpfen.“ Überzeugt von diesem Motto zeigt Faten mit ihrer Kunst, was in ihren Augen aus den beliebten Märchen aus 1001 Nacht geworden ist.  
Sehnsucht ist ihr Stift und der rote Faden zugleich. Es geht um ihre Beziehung zu ihrer Heimat und um ihr Empfinden als arabische, palästinensische, muslimische Frau in Deutschland.

Faten El-Dabbas ist Berlinerin mit palästinensischen Wurzeln und Muslimin. Geboren 1990 in Pirmasens, aufgewachsen in Berlin. Nach dem Bachelor in Politik, Verwaltung und Öffentliches Recht schloss sie 2016 den Masterstudiengang Politikwissenschaften an der Universität Potsdam ab. Seit 2012 steht sie als Slam Poetin im Rahmen von Wettbewerben und Gastauftritten auf verschiedenen Bühnen in Deutschland.

 Dr. Hadji Baba Ahmed ist promovierter Physiker und stammt aus Algerien. Seine Kindheit und Jugend waren geprägt von einer Fusion aus traditioneller Sufi-Musik, arabischer Musik und afrikanischen Rhythmen. Zwischenzeitlich lebt und arbeitet er in Freiburg, wo er großen Gefallen an Jazz, freier Improvisation, zeitgenössischem Tanz und Theater sowie an der Poesie gefunden hat. Seine unglaubliche Kreativität mündete in die Gründung verschiedener Ensembles


Donnerstag, 16. März 2017


Der Nahe Osten brennt – Zwischen syrischem Bürgerkrieg und Weltkrieg

Fritz Edlinger, Wien

16.3.17, 19.30 Uhr, Universität KG I, HS 1098,
Eintritt 2,50€

Bereits 1916, als die Staatsgrenzen Syriens und seiner Nachbarstaaten gezogen wurden, war die Region ein Spielball der Großmächte. Hundert Jahre später liegt das Land in Trümmern.
Kaum ein Ereignis der vergangenen Jahre hat die Welt und auch Europa mehr erschüttert als der Krieg im Nahen Osten.

Weder die Anschläge in europäischen Metropolen wie Paris oder Brüssel, noch die Flüchtlinge, die seit September 2015 in großen Mengen nach Europa strömen, können ohne ihn erklärt werden.
Heute tummelt sich eine schier unüberblickbare Anzahl an Gewaltakteuren im Nahen Osten. Von den offiziellen Armeen Syriens und Iraks angefangen über multiple islamistische Gruppen sunnitischer und schiitischer Provenienz, verschiedene, einander teilweise bekämpfende kurdische Einheiten und natürlich die ausländischen Interventen: USA, Frankreich, Großbritannien, eine Reihe weiterer NATO-Staaten wie die BRD mit logistischer Hilfe, die Türkei, Saudi-Arabien, Katar und nicht zuletzt Russland.

Dieser Krieg macht nicht an den Grenzen Syriens oder des Irak Halt. Die zweifellos vorhandenen inneren Ursachen sind von außen dynamisiert worden; so ist aus Unzufriedenheit auf regionaler Ebene ein Flächenbrand entstanden, der zum Weltenbrand zu werden droht.

Fritz Edlinger studierte Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaften an der Universität Wien. Von 1971-1973 war er Bildungssekretär der Sozialistischen Jugend Österreich und anschließend bis 1976 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Wiener Institut für Entwicklungsfragen. Er arbeitete später  als Pressereferent des Bundesministers für Bauten und Technik, als Verleger und selbständiger PR-Berater. Seit 1996 ist er Generalsekretär der Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen (GÖAB) und seit 1979 Herausgeber der Zeit-schrift INTERNATIONAL (Zeitschrift für internationale Politik). 






Freitag, 24. Februar 2017

Einladung von Cafe Palestine Freiburg zu einer Veranstaltung der besonderen Art - Faten El Dabbas und Dr. Haji Baba Ahmed


Einladung von Cafe Palestine Freiburg zu einer Veranstaltung der besonderen Art



Samstag, 11. März 2017
19.30 Uhr, Café Pausenraum, Burgdorfer Weg 19, Freiburg, Eintritt 7 €

Keine Märchen aus 1001 Nacht – Poesie, Spoken Word, Musik

Faten El-Dabbas, Berlin - Poesie, Spoken Word
Hadji Baba Ahmed, Freiburg - Musik



Die Märchen aus 1001 Nacht wandelten das Morgenland in einen Ort des Träumens, der bunten Farben, Gewänder, Schätze und Gesänge. Und vor allem der Gerechtigkeit. Der begabten Erzählerin Sheherazade wird am Ende durch den Sultan Gnade gewährt, damit sie jeden Abend die Geschichten weitererzählen kann.
 
„Nun, was ist aus meinem Morgenland geworden? Wie nehme ich meine Heimat aus der Ferne wahr? Wie nimmt der Westen das Morgenland wahr? Wie nimmt der Westen mich als Deutsche mit palästinensischen Wurzeln wahr? Gewährt er mir auch Gnade? Meinen Landsleuten? Gnade, indem er Verständnis zeigt und dann in Gerechtigkeitssinn umwandelt, wenn ich ihm die Geschichten erzähle, die eben 'Keine Märchen aus 1001 Nacht' sind, sondern Realität?“ fragt Faten El-Dabbas.

„Erkenne das Unrecht, wo immer es auch ist. Erst dann kannst du es bekämpfen.“ Überzeugt von diesem Motto zeigt Faten in ihrem Buch, was in ihren Augen aus den beliebten Märchen aus 1001 Nacht geworden ist.  

Sehnsucht ist ihr Stift und der rote Faden zugleich. Es geht um ihre Beziehung zu ihrer Heimat und um ihr Empfinden als arabische, palästinensische, muslimische Frau in Deutschland.

Faten El-Dabbas ist Berlinerin mit palästinensischen Wurzeln und Muslimin. Geboren 1990 in Pirmasens, aufgewachsen in Berlin. Nach dem Bachelor in Politik, Verwaltung und Öffentliches Recht schloss sie 2016 den Masterstudiengang Politikwissenschaften an der Universität Potsdam ab. Seit 2012 steht sie als Slam Poetin im Rahmen von Wettbewerben und Gastauftritten auf verschiedenen Bühnen in Deutschland.

Dr. Hadji Baba Ahmed ist promovierter Physiker und stammt aus Algerien. Seine Kindheit und Jugen waren geprägt von einer Fusion aus traditioneller Sufi-Musik, arabischer Musik und afrikanischen Rhythmen. Zwischenzeitlich lebt und arbeitet er in Freiburg, wo er großen Gefallen an Jazz, freier Improvisation, zeitgenössischem Tanz und Theatre sowie an der Poesie gefunden hat. Seine unglaubliche Kreativität mündete in die Gründung verschiedener Ensembles.